Oft sind in der Lindower Jugendscheune und auch in der Kirche Liedermacher oder Bands zu Gast. Vor allem die Liedertour und auch die Gruppe Patchwork dürfen dabei von Jahr zu Jahr nicht fehlen. Aber auch neue Gruppen gibt es immer wieder zu hören und zu sehen. Meist ist für jeden Geschmack etwas dabei. Eine Auswahl der Künstler die uns bereits beehrt haben, sowie unsere musikalische Planung könnt ihr hier nachlesen.

Gospelband Abraxas - seit 15 Jahren Gospel aus Berlin.
Abraxas, die Gospelband aus der Salvatorgemeinde in
Berlin-Wilmersdorf, ist seit 1989 ein Garant für lebendige musikalische
Gestaltung von Gottesdiensten jeder Art und Konfession. Die 16 Musiker,
davon sechs Sängerinnen und vier Sänger, haben eine abwechslungsreiche
Mischung aus traditionellen Spirituals und modernen Gospelsongs im
Programm. In ihrem Repertoire befinden sich neben fetzigen, von Band und
Bläsersatz unterstützten Songs des klassischen und zeitgenössischen Gospel
auch eine Reihe von ruhigen, oft a cappella vorgetragenen Stücken und
gefühlvollen Gospelballaden.
Dabei wollen die Abraxianer nicht in
irgendeiner Weise schwarze Gospelmusik so perfekt wie möglich imitieren,
sondern haben ihren eigenen Stil gefunden, der musikalisch so gut wie kein
Genre auslässt. Ob Blues, Rock, Soul, Funk oder Reggae, begleitet von Band
und Bläsersatz oder auch a cappella in verschiedenen Sprachen - eines
steht bei Abraxas im Vordergrund: Dass die Botschaft von der Liebe Gottes
durch die Musik rüberkommt. Daher auch das Abraxas-Motto: "Wenn wir bei
unseren Gottesdienst-Auftritten und Konzerten wenigstens einem Menschen
Freude und Hoffnung machen, dann hat es sich gelohnt". Dementsprechend
wird auch das Publikum bei den Abraxas-Konzerten voll mit
einbezogen.
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15 Jugendliche inszenieren ihre Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald. Eine experimentelle Annäherung an das, was geschah und seine Schatten bis ins Heute wirft.

Die Band um den Lyriker und Theologen Torsten Reiprich und Gitarrist Thoralf Pötsch nimmt in ihrem aktuellen Songprogramm „Mohntage“ mit Vertonungen von Felix Berner, Jean Arthur Rimbaud, Georg Trakl u.a. die Stimmung des Filmes auf und führt mit Reiprich-Lyrik und Rock-, Folk- und Jazzelementen in die Gegenwart.

Ein Feuerwerk der musikalischen Stilrichtungen und die Erfahrung, dass zwei Stunden wie wenige Minuten vergehen können, so wurde Patchwork von einem Musikkritiker beschrieben.
Patchwork, bekannt als Handarbeit (aus Flicken bunt zusammengenähte Decken, Kissen), steht also für musikalische Vielfalt.
Das Programm ist so bunt wie das Leben und erzählt in einer Sprache, die jeder verstehen kann. Text und Musik sind gleichermaßen wichtig und nur beides zusammen macht möglich, dass viele sich gerne in das Wechselbad von Freude, Ironie und Betroffenheit fallen lassen und aufgefangen fühlen. Eine wichtige Quelle ist den Patchworkern dafür ihr Christsein.
Eine frohe Botschaft und eine frohe Musik, die einfach mitreißt, allerdings ohne Heiligenschein und erhobenen Zeigefinger
Gegründet wurde die Band 1983 unter anderem Namen, umbenannt in Patchwork im Jahre 1987. In der DDR zunächst öffentlicht verdrängt und unerwünscht, bekam die Band im November 1989 die damals höchste "DDR-Einstufung für Amateurbands". Doch das ist Schnee von gestern.
Heute spielt Patchwork auf kleinen und großen Konzerten im In- und Ausland.